Die Kulturarchive der Welt sind offen und ohne Schlüssel zugänglich — hier sind sie nun interaktiv gemacht: Gemälde, die nach Farbton aufgerufen werden, eine Bibliothek, geordnet nach echten Buchdeckeln, eine Cento-Maschine, die Zeilen aus tausend Gedichten zusammenfügt, Wörter als semantisches Netz gezeichnet, ein Wörterbuch, das spricht, eine Wand aus Albumcovern und ein Vorführraum voller Episodenbewertungen.
Tippen Sie ein Wort ein und wandern Sie durch einen sich stetig verzweigenden, kräftegerichteten Graphen der Sprache, live aus dem Thesaurus gezeichnet.
Die gesamte Laufzeit einer Fernsehserie als Heatmap nach Staffel und Episode — jede Zelle eine Bewertung, sodass die Höhenflüge und die Durchhänger auf einen Blick aufleuchten.
Suchen Sie nach einem beliebigen Thema und sehen Sie zu, wie sich eine Bibliothek selbst einräumt — jedes Buch ein deterministischer Leineneinband, den Sie herausziehen, um sein echtes Cover zu enthüllen.
Ein Wörterbuch, das spricht: Schlagen Sie ein Wort nach und erhalten Sie eine typografische Eintragsseite — hörbare Lautschrift, Bedeutungen nach Wortart und Synonyme, die Sie anklicken, um durch die Sprache zu wandern.
Suchen Sie nach einem beliebigen Künstler, Album oder Song und erhalten Sie eine Wand aus hochauflösenden Covern, die Sie abspielen können.
Wählen Sie einen Farbton und sehen Sie zu, wie sich eine Weltklasse-Museumssammlung neu anordnet — Gemälde nach Farbe abgerufen, der nächstliegende Ton zuerst.
Bewegen Sie eine Zeitleiste über viertausend Jahre und sehen Sie zu, wie ein großes Museum sich neu hängt — frei zugängliche Meisterwerke aus der Epoche unter der Nadel.
Eine Found-Poem-Maschine, die ein brandneues Gedicht aus einzelnen Zeilen zusammenfügt, die einem Dutzend echter, zufällig herbeigerufener Gedichte entnommen sind.